Der Raspberry Pi 4 ist im Desktop-Set mit Gehäuse, Tastatur, Maus, Netzteil, zwei HDMI-Kabeln, einer bespielten Micro-SD-Karte und einem Beginner’s Guide erhältlich. Wir haben uns das Set genauer angeschaut.

Das Set ist schon etwas Besonderes, aber zuerst zum neuen Pi. Natürlich haben wir uns bereits informiert, was denn der Neue so mitbringt, umso spannender ist es jetzt.

Beim Betrachten des Einplatinenrechners fällt gleich auf: Statt der großen HDMI-Buchse gibt es nun zwei im Micro-Format. Für die Stromversorgung ist nun eine USB-C-Buchse vorgesehen. Bei näherem Hinschauen fallen auch die blauen USB-3.0-Buchsen auf. Zwei von vier Anschlüssen arbeiten nun mit höherer Geschwindigkeit. Der Ethernet-Port ist auf die rechte Seite gewechselt, das Platinendesign etwas anders als beim Raspberry Pi 3 B+.

So sind die wesentlichen Änderungen beim Raspberry Pi 4 Modell B “unter der Haube” zu finden. Drei Varianten mit ein, zwei oder vier GB Arbeitsspeicher sind nun erhältlich. Bei allen werkelt jetzt ein Broadcom BCM2711 mit vier CPU-Kernen und einer VC6-GPU. Der auf dem SoC befindliche Media-Access-Controller macht in Verbindung mit dem PHY-Chip BCM54213PE nun Gigabit-Ethernet möglich. Der USB-3.0-Controller ist mittels PCI-Express an den BCM2711 angebunden. Der Chip für WLAN ist noch der gleiche CYW43455 von Cypress. Mit einer Antenne schafft der einen Stream, aber mit immerhin 85 Mbit/s, was für HD-Video ausreicht und damit in anderen Projekten mehr als genug sein sollte.

Durch die höhere Rechenleistung sollte der Raspberry Pi 4 insgesamt besser als seine Vorgänger aufgestellt sein. Jetzt werden auch Projekte mit 4K-Video möglich, und es gibt einen Decoder für H.265-(HEVC-)Video. Außerdem empfiehlt sich das 4er-Modell auch als kleiner Fileserver, wo doch höhere Datenraten per USB und im LAN möglich sind.

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