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Thema: Firefox und Werbeblocker

  1. #1
    Special VIP Avatar von sirius01
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    Firefox und Werbeblocker

    Hallo @all,

    ich wundere mich, das viele Webseiten, die ich aufrufe von Werbung verseucht sind.
    Nutzen tue ich den Firefox mit der Erweiterung ABP(Adblock Plus)oder uBlock Origin.
    Das war bisher ganz super. Doch Firefox hat diese und noch andere
    Erweiterungen still und ohne offensichtliche Vorwarnung deaktiviert.
    Nun da mir das lesen von Werbe verseuchten Webseiten ein Alptraum ist
    werde ich wohl auf diese Seiten verzichten oder
    einen anderen Browser finden
    müssen, welcher noch vernünftige Werbeblocker unterstützt.

    Doch welchen Browser könntet ihr da empfehlen?

    gruß sirius01


  2. #2
    Moderator Avatar von kudok
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    Zu Deinem Beitrag, sirius01, passt ein Artikel bei BornCity

    Firefox-Bug deaktiviert alle Extensions (Zertifikat abgelaufen)

    Der Firefox-Browser hat aktuell wohl einen fetten Bug. Dieser bewirkt, dass plötzlich Erweiterungen (Addons) deaktiviert werden. Hintergrund ist ein Zertifikatsproblem. Hier einige Informationen zu diesem Problem.

    Fehler: Addons plötzlich nicht mehr nutzbar
    Blog-Leser Guido B. hat mich in der Früh bereits per Mail kontaktiert und darin seine Beobachtungen mitgeteilt (danke dafür):
    Ich staunte nicht schlecht, als ich gerade meinen FF öffnete und meine Addons als deaktiviert sah. Laut einer Meldung von FF sind meine Erweiterungen wohl nicht mehr kompatibel?
    FF Version: 66.0.3 (64-Bit)
    Meine installierten Erweiterungen: uBlock Origin ….
    Bei manchen Einträgen kommt eine Meldung der Art:
    Skip Redirect KANN NOCH INSTALLIERT WERDEN UND WAR NICHT DEAKTIIVERT
    Guido schreibt, dass er sich die Mühe gemacht und den Firefox komplett deinstalliert und neu installiert hat. Das hat aber nicht geholfen, wenn er jetzt eines der Addons z.B. uBlock Origin herunterladen und installieren möchte erscheint die Meldung: “Download fehlgeschlagen. Bitte überprüfen Sie ihre Verbindung.” – siehe roter Balken im Screenshot.

    Auch in den Kommentaren zum Beitrag Firefox 66.0.3 freigegeben gibt es eine Menge Einträge zum Thema . Auf Bleeping Computer befasst sich dieser Forenbeitrag mit dem Bug – und im sozialen Netzwerk Mewe.com ist mir heute Morgen die Meldung auch kurz untergekommen. Da muss also etwas gravierendes passiert sein – und ein Update des Firefox ist mir nicht bekannt.

    Es ist ein Bug: Zertifikat ausgelaufen
    Vor einigen Stunden gab es dann auf Bugzilla einen Eintrag All extensions disabled due to expiration of intermediate signing cert mit einer ziemlich banalen Erklärung. Ein Zertifikat ist schlicht ausgelaufen.
    Steps to reproduce:
    Wait until it’s past midnight on 2019-05-04 UTC.
    Actual results:
    All addons got disabled due not having valid signature.
    Expected results:
    If the signature was due to expire, it should have been renewed weeks ago. Not all extensions were disabled. Fakespot and Google Scholar Button were left in their disabled state.
    Some reports on reddit 1 says that they had their clocks a day forward, but they may be just early canaries for the actual widespread issue.
    Going backwards in time allows installation from AMO but do not remove the unsupported mark from the add ons already installed.
    Martin Brinkmann weist auf Ghacks.net darauf hin (der Post war mir auf Mewe.com aufgefallen), und liefert gleichzeitig eine Erklärung. Alle Firefox-Erweiterungen müssen seit Firefox 48 und Firefox ESR 52 signiert sein. Firefox blockiert die Installation von Erweiterungen mit ungültigen oder fehlenden Zertifikaten.

    Da das Zertifikat von Mozilla ausgelaufen ist, verursacht das nun Probleme in den Clients. Auf reddit.com gibt es einen Mega-Thread zum Thema. Aktuell können Nutzer wohl wenig tun – es sei denn, sie arbeiten mit Nightly Builds, wo sich die Zertifikatsprüfung abschalten lässt, wie Martin Brinkmann schreibt.
    In diesem Reddit-Thread gibt ein Nutzer den Tipp, über about:config in die Einstellungen zu gehen und dort xpinstall.signatures.required auf false zu setzen. Wer ein Language Pack verwendet, muss auch noch extensions.langpacks.signatures.required auf false setzen. Ich bin aber nicht sicher, ob das bei jedem Nutzer hilft – denke, das bezieht sich auf die Nightly Builds für Entwickler.
    Gemäß diesem Reddit-Thread gilt: Abwarten. Falls ihr betroffen seid, könnt ihr nur abwarten, bis das Zertifikat erneuert wurde. Die Mozilla-Leute arbeiten jedenfalls daran.
    So sorry for the issue we’re having with add-ons right now!
    We’re working hard to fix it and will keep you updated.
    — Firefox (@firefox) 4. Mai 2019
    Catalin Cimpanu weist auf ZDNet.com darauf hin, dass dies alle Firefox-Nutzer – trifft. Ein kurzer Test in meinem Firefox 66.0.3 portable bestätigt, dass ich uBlock Origin nicht installieren kann.

    Tor auch betroffen – teilweise
    Catalin Cimpanu benennt explizit auch den Tor-Browser – das möchte ich nach einem Test allerdings etwas differenzieren. Rufe ich den Tor-Browser auf, funktionieren die dort vorhandenen Standard Addons nach meiner Beobachtung (sonst wäre mir das heute Morgen aufgefallen).
    ... ... ...
    Also auch hier heißt es abwarten. Mozilla hat zwar eine Seite mit einem Status aufgesetzt – aber da kommt häufig 429 Too Many Requests. Mir ist es aber gelungen, die Seite mal angezeigt zu bekommen. Aktueller Stand (4.5.2018: 10:15): Momentan testen die Mozilla-Entwickler einen Fix, haben aber die Code-Signierung deaktiviert, bis der Test erfolgreich abgeschlossen ist.

  3. Danke J.Depp, sirius01 Danke für diesen Beitrag
  4. #3
    Moderator Avatar von kudok
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    WinFuture ergänzt: (... und es funktioniert!)

    Firefox: Add-Ons wurden deaktiviert - so lässt sich das Problem beheben

    Im Firefox-Browser sorgt derzeit ein schwerer Fehler dafür, dass keine Erweiterungen mehr verwendet werden können. Zudem ist es momentan nicht möglich, weitere Add-Ons herunterzuladen. Obwohl bis jetzt kein offizieller Bugfix bereitgestellt wurde, lässt sich das Problem umgehen.

    Update vom 04.05.2019 um 15:45 Uhr: Inzwischen wurde ein neues System-Add-On bereitgestellt, welches den Zertifikats-Fehler behebt. Die Erweiterung lässt sich über diesen Link herunterladen und installieren. Nach der Installation dürften sämtliche Add-Ons wieder wie gewohnt funktionieren, ohne dass weiterhin Probleme auftreten.



    Bei dem Problem handelt es sich um einen Zertifikatsfehler. Obwohl das betroffene Zertifikat schon vor wenigen Wochen hätte erneuert werden müssen, ist dies nicht geschehen. Es ist davon auszugehen, dass Mozilla den Fehler innerhalb kürzester Zeit behebt. Wer nicht mehr warten kann oder möchte, sollte eine von verschiedenen Methoden verwenden, um den Fehler bis zu einer offiziellen Lösung von Mozilla umgehen zu können.

    Da das heute morgen abgelaufene Zertifikat nicht nur beim Herunterladen von neuen Erweiterungen, sondern auch beim Starten des Browsers geprüft wird, um die Ausführung von Malware zu verhindern, wurden die Firefox Add-Ons deaktiviert und funktionieren somit nicht mehr. Davon ausgenommen sind einige wenige Add-Ons, die ein anderes Zertifikat verwenden. Falls auch eine eurer Erweiterungen nicht mehr funktioniert, nutzt unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur frühzeitigen Behebung des Problems.

    .. .. .. Fortsetzung siehe verlinkte Website, das Studium ist aber nach dem funktionierenden Link nicht mehr erforderlich

  5. Danke blue boy, sirius01, slizer, J.Depp Danke für diesen Beitrag
  6. #4
    Special VIP Avatar von sirius01
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    Danke@kudok,

    Ich bin entzückt


    gruß sirius01


  7. Danke kudok Danke für diesen Beitrag
  8. #5
    Betatester Avatar von dbox-all
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    Hatte bis gestern Firefox V56 wg. alte geliebte Addons (zB. TabMix ) am laufen -> dort hilft der von kudok erwähnte Link nicht

    Bin gerade mit der akt. Opera am testen ...
    ... Umzug mit Favoriten, Passwörter etc. hat tadellos geklappt

    mfg
    -----------------------------------------------------
    |- 39.0E-28.2E-23,5E-19.2E-16.0E-13.0E-9.0E-4.9E-0.8W -|
    |- 2 x UFS910 - 3 x UFS912 - 3 x UFS913 - 2 xGalaxisER -|
    -----------------------------------------------------

  9. #6
    Developer Avatar von mega
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    Opera hat auch noch einen vpn mit am Board.

    Gesendet von meinem MI 9 mit Tapatalk
    Guck nich so billig , ich kauf dich sowieso nicht!


  10. #7
    Moderator Avatar von kudok
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    .. oder ihr nehmt die online verfügbare, letzte Firefox-Version: 66.0.4

  11. #8
    Moderator Avatar von kudok
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    Ergänzend schreibt noch WinFuture

    Firefox 66.0.4

    ... ... ... Mozilla hat in der Nacht auf heute eine neue Version des Browsers veröffentlicht, die das Probleme mit einem simplen Update löst. Firefox 66.0.4 bringt entsprechend auch keinerlei sonstigen Neuerungen, sondern aktualisiert lediglich das entsprechende Zertifikat.

    In den von Mozilla veröffentlichten Release Notes schreiben die Firefox-Macher, dass die meisten Erweiterungen nun wieder funktionieren sollten. Es gibt aber auch noch einige Addons, die Probleme bereiten und als "nicht unterstützt" aufgelistet werden oder gar nicht in about:addons auftauchen. Das ist aber laut den Entwicklern kein Grund zur Sorge, denn die damit verknüpften Daten sind nicht verloren. Anwender sollten in der Lage sein, die Addons neu zu installieren und die Daten wiederherzustellen.

    Bei deaktivierten Erweiterungen, die mit Container-Funktionalitäten arbeiten, werden verlorene Seitendaten oder eigene Konfigurationen allerdings nicht wiederhergestellt. Themes werden nicht von selbst reaktiviert und müssen manuell neu aktiviert werden.

  12. #9
    Moderator Avatar von kudok
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    Heute dieser "Schlussbericht" bei Golem

    Mozilla will nach Addon-Deaktivierung Abläufe ändern

    Firefox-Hersteller Mozilla bittet für die Probleme mit den deaktivierten Addons um Entschuldigung. Der Technikchef gibt zudem einen Einblick in die Lösung des Problems und verspricht, die Abläufe zu verbessern.

    Am vergangenen Wochenende wurden wegen eines Fehlers mit einem abgelaufenen Zertifikat im Firefox-Browser sämtliche Addons der Nutzer deaktiviert. Dazu schreibt der Hersteller Mozilla nun in seinem Blog: "Wir bemühen uns, Firefox zu einer großartigen Anwendung zu machen. Letztes Wochenende sind wir gescheitert und es tut uns leid."

    Im Entwicklerblog des Unternehmens liefert der Technikchef der Firefox-Entwicklung, Eric Rescorla, außerdem einige erste Einblicke in den Ablauf des Umgangs von Mozilla mit dem Fehler. Wie bereits bekannt, ist demnach das Intermediate-Zertifikat abgelaufen, mit dem einzelne End-Zertifikate erstellt werden, die zum Signieren der Addons genutzt werden.

    Neues Zertifikat schnellstmöglich an Nutzer
    Das Veröffentlichen eines neuen Zertifikats und ein erneutes Signieren aller Addons hätte jedoch Probleme mit Addons von Drittquellen bedeutet. Ebenso hätte der Vorgang auch schlicht viel zu lang gedauert. Das Team hat sich deshalb entschieden, ein neues Zertifikat zu veröffentlichen, das vom Browser akzeptiert wird.

    Auch dabei habe es zunächst einige Probleme gegeben, die aber gelöst werden konnten. Zum Verteilen des Zertifikats benötigte das Team jedoch eine Technik, die automatisch ausgerollt werden kann und dann auch direkt auf dem Rechner der Nutzer ausgeführt wird.

    Dafür hat Mozilla seine Infrastruktur für die sogenannten Shield Studies verwendet. Für Nutzer, die Mozilla mit dieser für Experimente gedachten Technik nicht erreicht, hat das Unternehmen schließlich eine aktualisierte Version des Firefox als Update veröffentlicht, die ebenfalls das neue Zertifikat enthält.

    Einige Änderungen geplant
    Rescorla schreibt zum dem Vorfall: "Dies ist natürlich keine ideale Situation und hätte auch gar nicht passieren dürfen. Wir müssen unsere Prozesse eindeutig anpassen, um diese und ähnliche Vorfälle unwahrscheinlicher zu machen und die Behebung zu erleichtern."
    So will sich das Team künftig nicht nur einen besseren Überblick über mögliche "Zeitbomben" verschaffen, sondern auch den Mechanismus zur Aktualisierung des Browsers und das Ausrollen von sogenannten Hotfixes deutlich verbessern. Die Wiederverwendung des Shield-Systems sei alles andere als ideal. In der kommenden Woche will das Team eine formale Analyse des Vorfalls vornehmen und dann auch weitere Erkenntnisse dazu veröffentlichen.

    Daten sollen gelöscht werden

    All jene Nutzer, die die Teilnahme an der Studie aktiviert haben, um das Update zu erhalten, können dies wieder abschalten. Die normale Verwendung des Shield-Systems für Experimente will Mozilla frühestens am kommenden Montag, 13. Mai, um 16:00 (UTC), wieder aufnehmen. Das Unternehmen verspricht außerdem, sämtliche Daten, die über das System zwischen dem 4. und 11. Mai gesammelt wurden, zu löschen und nicht zur Datenauswertung heranzuziehen.

    "Wir haben Sie enttäuscht und das, was passiert ist, hat möglicherweise Ihr Vertrauen in uns ein wenig erschüttert. Wir hoffen jedoch, dass Sie uns die Chance geben, es wieder zu verdienen", schreibt Mozilla an seine Nutzer.

  13. Danke sirius01 Danke für diesen Beitrag

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