Sie sollten aufmerksam den Inhalt Ihrer Mails studieren. Zwei aktuelle Phishing-Attacken zielen auf DHL-. Telekom- und Vodafone-Kunden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) warnt aktuell vor zwei Phishing-Attacken, die auf Kunden von DHL und Vodafone abzielen.

Im ersten Fall erhalten die Nutzer in ihrem Mail-Postfach eine gefälschte Paketankündigung, in der die Zustellung eines Pakets in den kommenden Tagen in Aussicht gestellt wird. Außerdem werde bei Erhalt des Pakets die Zahlung eines Nachnahmebetrags in Höhe von 39,67 Euro fällig.

Achtung: Heute wieder gefälschte Paketankündigungen im Namen von DHL zur Verbreitung des #Schadprogramms #Emotet. NICHT den Link zur angeblichen Sendungsverfolgung anklicken! @DeutschePostDHL pic.twitter.com/orL82uDgHO
— CERT-Bund (@certbund) 29. Januar 2019

Die Online-Betrüger zielen darauf ab, den Nutzer zum Anklicken des Sendungsverfolgungs-Links zu animieren - neugierig ist ja schließlich jeder und man möchte ja wissen, welches unangekündigte Paket einem da geliefert wird. Genau dann schnappt die Falle allerdings zu: Der Link führt zu einer Website, die den eigenen Rechner mit Malware infiziert.

Die zweite Phishing-Attacke, die aktuell (bzw. schon wieder) die Runde macht, betrifft Kunden von Telekom oder Vodafone. Sie erhalten in diesen Tagen verstärkt gefälschte Online-Rechnungen, die den Anschein erwecken, tatsächlich vom echten Unternehmen zu stammen. Auch geht man den Betrügern auf den Leim, wenn man die Links anklickt oder die Anhänge öffnet. In diesen Fällen versucht sich nämlich eine Schadsoftware auf dem Rechner zu installieren.

Achtung: Aktuell werden wieder gefälschte Rechnungen im Namen von Telekom und Vodafone zur Verbreitung des #Schadprogramms #Emotet versendet. NICHT den Anhang öffnen oder in der Mail enthaltene Links anklicken! @deutschetelekom @vodafone_de pic.twitter.com/dvnsfqsnOn
— CERT-Bund (@certbund) 28. Januar 2019

So schützen Sie sich vor solchen Attacken
Grundsätzlich sollten Sie sich den Absender einer Mail genauer anschauen, dieser lässt sich aber auch leicht fälschen. Viel wichtiger ist es, keine Anhänge oder Links in verdächtigen Mails zu öffnen beziehungsweise anzuklicken. Eine aktuell gehaltene Sicherheitssoftware schützt Rechner vor Malware-Angriffen.

Bericht in der PC-Welt